Eine „Grüne Soziale Stadt“ begreift Biodiversität nicht als Dekoration, sondern als Infrastruktur für Handlungsräume, die soziale Teilhabe und Lebensqualität erst ermöglichen.
In Homberg (Efze) fördern und fordern wir GRÜNE weiterhin den Ansatz, dass durch gezielte Förderprogramme und Konzepte wie die „WANDELstadt“ und „Zukunft Stadtgrün“ aktiv umgesetzt werden.
Programme, die bisher stattgefunden haben, befürworten wir sehr:

1. Infrastruktur als sozialer Begegnungsraum
Öffentliches Grün dient als „kostenloses Wohnzimmer“
- Teilhabe durch Zugänglichkeit: Grünflächen sind weitestgehend barrierefrei gestaltet, um allen Generationen – von Familien mit Kinderwagen bis zu Senioren – den Zugang zu ermöglichen. (Der Burgberg fungiert als zentraler Naherholungsraum, der durch das Programm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ ökologisch aufgewertet und für soziale Interaktionen gestärkt wurde).
- Biodiversität zum Anfassen: Durch naturnahe Gestaltung (z.B. Blühwiesen statt Rasenflächen) entstehen Lernorte für Kinder und Räume für informelle Begegnungen
2. Handlungsfelder der „WANDELstadt“ Homberg
Wir wollen weiterhin, dass Homberger in innovative Projekte, bei der Stadtentwicklung einbezogen werden:
- Wandelorte: Anstatt fertige Pläne vorzugeben, schafft die Stadt Orte, an denen Transformation (z.B. ökologische Aufwertung der Innenstadt) für die Bürger erlebbar und gestaltbar machen
- Bürgerbeteiligung: In Form von „Zukunftssessions“ und Online-Beteiligungen werden Homberger aktiv gefragt und eingebunden, wie zum Beispiel Handlungsräume im Süden der Innenstadt gestaltet werden sollen

Link zum Internetportal der Stadt Homberg(Efze) "Zukunftssession in Homberg (Efze)"
3. Synergie von Ökologie und sozialem Zusammenhalt
Wir machen uns weiterhin stark für Programme wie „Sozialer Zusammenhalt“, denn sie bündelt bauliche und soziale Maßnahmen im Gebiet wie die „Homberger Innenstadt“ und anderen Wohnquartieren.
- Klimaanpassung als Fürsorge: Schattenspendende Bäume und Wasserflächen schützen besonders verletzbare Gruppen wie Senioren vor sommerlicher Hitze.
- Identifikation durch Mitgestaltung: Wenn Bürger an der Gestaltung von Grünanlagen oder urbanen Gärten mitwirken, steigt die Identifikation mit ihrem Quartier und der soziale Frieden wird gefördert.
4. Strategische Steuerung & Förderprogramme wie ISEK & IKEK nutzen
Die Basis bilden integrierte Konzepte, die ökologische und soziale Ziele verzahnen:
- ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept): Definiert die Aufwertung der Innenstadt als Fahrplan für die nächsten 10 Jahre.
- IKEK (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept): Sorgt dafür, dass auch die Stadtteile in die Entwicklung einbezogen werden, um eine flächendeckende Versorgung mit qualitativen Handlungsräumen zu sichern

Verweis auf die Webseite "Städtebauförderung und ISEK in Homberg (Efze)"