► Feldwege sind Gemeinschaftseigentum

In Homberg (Efze) setzten wir GRÜNEN für eine Neuregelung und dem Umgang der Feldwege ein. Unser Grundsatz ist, dass Feldwege und die dazugehörigen Wegraine ein „Gemeinschaftseigentum“ bzw. öffentliches Gut darstellen, das ökologisch aufgewertet werden muss.

Hier sind die wichtigsten Punkte zu diesem Thema:

  • Antrag „Grüne Vielfalt“: Wir Grünen brachten bereits im Mai 2021 einen Antrag ein, um eine neue Feldwegesatzung zu verabschieden. Ziel ist es, die Feldwege und insbesondere die Wegraine (die Grünstreifen am Rand) besser vor dem „Umbruch“ (unrechtmäßiges Beackern durch die Landwirtschaft) zu schützen.
  • Ökologische Bedeutung: Aus unserer Sicht dienen diese Wege nicht nur der Landwirtschaft, sondern sind wichtige Biotope und Wanderkorridore für Insekten und Pflanzen. Wir fordern daher, dass diese öffentlichen Flächen nicht als Privatbesitz behandelt werden sollten, sondern der Allgemeinheit und dem Naturschutz weiterhin zugutekommen.

► Friedhöfe als Orte des Lebens

Wir setzen uns dafür ein, Friedhöfe nicht nur als Bestattungsorte, sondern auch als „Orte des Lebens“ und wertvolle ökologische Oasen zu begreifen.

  • Antrag für Blühflächen: Bereits in 2025 brachten wir Grünen einen Antrag in die Stadtverordnung ein, um auf den Friedhöfen der Kernstadt und der Stadtteile "geeignete freie Flächen für Blühstreifen und Wildblumenwiesen" zu nutzen. Dies soll die Biodiversität fördern und Insekten neuen Lebensraum bieten
  • Der „Alte Friedhof“ als Stadtpark: Wir Grünen heben hier besonders den Alten Friedhof an der Drehscheibe hervor. Dieser dient bereits als ökologische Oase und Ort der Naherholung. Das Gelände wird aktuell zu einem grünen Wohlfühlort mit neuen Bäumen, Stauden und Sitzgelegenheiten aufgewertet.
  • Klimaschutz und Artenvielfalt: Die Fraktion betont den „grünpolitischen Wert“ der Friedhöfe. Sie sollen als Rückzugsräume für Vögel und Kleintiere dienen und gleichzeitig als „Klimaoasen“ zur Kühlung des Stadtklimas beitragen.
  • Würdevolles Gedenken und Natur: Für die Grünen schließt eine naturnahe Gestaltung die Würde des Ortes nicht aus, sondern wertet ihn als Ort der Ruhe und Besinnung für die Hinterbliebenen auf.

► Naturnahe Waldwirtschaft

In Homberg ist die naturnahe Waldbewirtschaftung ein zentrales politisches Anliegen von uns Homberger GRÜNEN, das aktuell besonders im Rahmen der Neuplanung für den Stadtwald (Forsteinrichtungszeitraum 2027–2036) vorangetrieben wird.

Die wichtigsten Positionen und Initiativen unserer Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung:

  • Forderung nach FSC-Zertifizierung: Wir Grünen setzen uns massiv dafür ein, dass der Homberger Stadtwald nach den strengen Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wird. Dies soll eine ökologisch nachhaltigere Bewirtschaftung garantieren, die über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgeht.
  • Antrag zur Bewirtschaftung (Februar 2025): Unsere Fraktion brachte einen spezifischen Antrag zur naturnahen Waldbewirtschaftung in die Stadtverordnetenversammlung ein. Ziel war es, den Stadtwald klimaresistenter zu gestalten und den Fokus von reiner Holzertragsmaximierung hin zu Ökosystemleistungen (Wasserspeicherung, Artenschutz, Kühlung) zu verschieben.
  • Mischwald statt Monokultur: Wir plädieren für die Förderung von klimaresilienten Mischwäldern. Dies hat auch ökonomische Vorteile, da ein vielfältigerer Waldbestand flexibler auf Marktschwankungen reagieren kann als reine Fichten- oder Buchenbestände.
  • Regionale Wertschöpfung: Das im Stadtwald gewonnene Holz soll nach unseren Vorstellungen bevorzugt regional vermarktet werden (Umkreis < 100 km), um Transportwege zu minimieren und die CO₂-Bilanz zu verbessern.
  • Bürgerbeteiligung: Wir Grünen unterstützen die aktuelle Bürgerbefragung der Stadtverwaltung zur Zukunft des Stadtwaldes, um ökologische Kriterien in die neue Planungsperiode einzubringen.

► Naturpark Knüll als Chance

Wir Homberger GRÜNEN betrachten den Naturpark Knüll als zentrale Chance, ökologische Vielfalt mit nachhaltiger Regionalentwicklung zu verknüpfen.

Seit der offiziellen Anerkennung des Parks im Jahr 2021 treibt unsere GRÜNEN-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Initiativen voran, um Homberg als „nördliches Tor zum Knüll“ ökologisch zu profilieren.

Unsere Kernaspekte dieser Strategie sind:

  • Ökologisches Grünflächenmanagement: Wir Grünen unterstützen das projektbezogene „Ökologische Grünflächenmanagement“ im Naturpark Knüll. Ziel ist es, in Homberg und weiteren Kommunen Siedlungsgrün naturnah zu gestalten, um die biologische Vielfalt zu erhöhen.
  • Nachhaltiger Tourismus: Wir sehen den Naturpark als Motor für einen sanften Tourismus. Unsere GRÜNE-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung setzt sich dafür ein, Naherholungsangebote wie den Wildpark Knüll und das geplante Naturerlebniszentrum in Homberg zu stärken, um Umweltbildung und regionale Wertschöpfung zu verbinden.
  • Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt: Unter unseren grünen Einfluss, grüner Politik, ist Homberg dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beigetreten, was eng mit den Zielen des Naturparks verzahnt ist.
  • Vernetzung der Ortsteile: Wir Grünen betonen, dass der Naturpark eine Chance bietet, die Homberger Stadtteile durch naturnahe Wege und regionale Projekte (wie Blühstreifen und Feldhecken) stärker miteinander und mit der Kernstadt zu verbinden

Aktuelle Termine

Mitgliederversammlung OV Homberg

Einladung zur Mitgliederversammlung

wir möchten unsere Mitglieder des OVs und interessierte Homberger gerne zur Mitgliederversammlung

in den Räumen von  „MachWerk”, Untergasse 6, 34576 Homberg (Efze),

am 19. Februar 2026 um 18 Uhr

einladen.

info@remove-this.gruene-homberg.de

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