Grundlegende Reformen sind dringend erforderlich. Die derzeitigen Pläne der Regierung machen sich aber nicht an die Strukturen, sondern verfolgen vor allem eine Linie: dort Unterstützung kürzen, wo geringer Widerstand vermutet wird: bei Kranken, Kindern, Alleinerziehenden und pflegenden Angehörigen.
Was die Regierung als Modernisierung verkauft, trifft systematisch diejenigen, die diese Gesellschaft weit überproportional tragen: Frauen. Sie leisten den Großteil unbezahlter Sorgearbeit, stemmen Pflege, betreuen Kinder – und werden durch diese Politik weiter in Teilzeit, Abhängigkeit und Armutsrisiken gedrängt.
Beispiel: Vorschläge zur Kürzung im Unterhaltsvorschuss – bis hin zur Streichung der Zahlungen für Kinder ab 12 Jahren. Das hat drastische Auswirkungen auf Hunderttausende Familien, darunter sechsmal mehr Mütter als Väter: ein Zufall?
Ein weiteres Beispiel: Verschiebung des Ganztagsbetreuungsanspruchs für Schulkinder. Das hat große Auswirkungen auf Familien, darunter viele Mütter die hoffen, endlich mehr arbeiten zu können: ein Zufall?
Wir sagen: Schluss damit, Frauen durch permanente Überlastung und Sorgearbeit in eine Rolle zu drängen, in der sie den Alltag am Laufen halten, aber politisch und wirtschaftlich ausgegrenzt werden. Wir brauchen Strukturen, die Frauen entlasten, ihnen echte Teilhabe ermöglichen – und ihnen den Raum geben, mitzugestalten, statt nur zu kompensieren, was politisch versäumt wird.
Wir fordern:
Je mehr Menschen unseren Aufruf unterzeichnen, desto wirksamer können wir unsere Forderungen adressieren!
Das STADTRADELN ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem drei Wochen lang das Fahrrad im Mittelpunkt steht. Ziel ist es, möglichst viele Alltagswege damit zurückzulegen [...]
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